Wer in der Zeit von Ende April bis Anfang Mai in der Peter und Paul- Kirche war, wunderte sich vielleicht über das große Gerüst, welches an der Altarwand aufgebaut war.
Bereits seit 2023 ist der Restaurator Thomas Kräckel-Hansum aus Hildesheim in der Kirche am Werk. Er nahm an verschiedenen Stellen der Kirche Proben und konnte so ein ziemlich genaues Bild der unterschiedlichen Epochen der Kirche erstellen. So wurde die Kirche nach dem großen Stadtbrand von 1824 im klassizistischen Stil bis 1826 wieder aufgebaut. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde es dunkler in der Kirche, denn der Historismus und das Mystische waren modern und die Kirche bekam ein anderes „Gesicht“. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Kirche Stück für Stück heller. Die letzte Renovierung der Kirche fand bereits 1972 statt. Dort wurden die größten Veränderungen vorgenommen. Seitdem befindet sich die Kirche in ihrem jetzigen Zustand. Fotos der unterschiedlichen Epochen können in der Kirche besichtigt werden.
„Wir sind sehr dankbar, dass die Elzer sich so sehr mit ihrer Kirche verbunden fühlen, denn somit kann unter anderem durch die großzügigen Spenden die Sanierung nach über 50 Jahren beginnen.“ Freuen sich Pastor Dr. Jens-Arne Edelmann und Kirchenvorsteherin und Gemeindeassistentin Nicole Baumgarten-Müller, die die Arbeiten begleiten.
Zuerst hat der Restaurator eine so genannte Musterachse erstellt, damit man sich schon einmal vorstellen kann, wie die Kirche vor 200 Jahren in ihrem Ursprungszustand ausgesehen hat. Danach wird es in hoffentlich absehbarer Zeit weitergehen und die Altarwand als erstes fertiggestellt sein.
Nicole Baumgarten-Müller



