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Peter und Paul-Kirche in Elze

Losung des Tages

 

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Aktuelle Hinweise:  

Gott spricht:
Ich will euch ein neues Herz und  einen neuen Geist in euch geben
(Ez 36,26  Luther 2017)

Losung des Jahres

Paulus – Mensch und Botschaft


Vom 15. Januar bis zum 19 Februar – jeweils montags um 19 Uhr geht es im Gemeindehaus Elze um Paulus. Am ersten und vierten Abend machen Spielfilme sein Leben anschaulich, an den übrigen vier Abenden stehen Ausschnitte aus seinen Briefen im Mittelpunkt.
Die Leitung hat Manfred Hallwaß (früher Pastor in Nordstemmen, jetzt in Elze im Ruhestand). Bibelkenntnis wird nicht vorausgesetzt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Abende können auch einzeln besucht werden.

Paulus – Mensch und Botschaft
om 15. Januar bis zum 19 Februar – jeweils montags um 19 Uhr im Gemeindehaus

Titelbild 7 Wochen ohne

       Zeig dich! – 7 Andachten zur Fastenzeit

Zeig dich! – Sieben Wochen ohne kneifen“ – so lautet das Motto der diesjährigen Fastenaktion.
Wir werden in sieben Wochen dazu aufgefordert, uns nicht zu verstecken, nicht unter zu tauchen oder weg zu ducken – auch dann nicht, wenn es peinlich oder schwierig werden könnte. Nicht nur während der Fastenzeiten sollten wir -gerade als Christen- Mut beweisen und mit offenen Augen und offenem Visier durch die Welt gehen.

14.02. „Gott zeigt sich“
21.02. „Zeig dein Mitgefühl“
28.02. „Zeig deine Liebe“
07.03. „Zeig deine Hoffnung“
14.03. „Zeig deine Fehlbarkeit“

21.03. „Zeig, wo du stehst“
28.03. „Zeig dich Gott“

Die Andachten beginnen jeden Mittwoch um 18.18 Uhr im Gemeindehaus Elze unter der Leitung von Monika Fricke.
 

 Zeig dich! – 7 Andachten zur Fastenzeit


“Kein Heldengedenktag für Luther“

SuperintendentInnen in Alfeld, Elze und Hildesheim sind für den Reformationstag
als neuen Feiertag – für alle Menschen
Hildesheim/Alfeld/Elze. Das Reformationsjubiläum hat im letzten Jahr ganz Deutschland einen
zusätzlichen freien Tag beschert: Am 31. Oktober, dem Reformationstag, durfte gefeiert statt
gearbeitet   werden.   Eine   einmalige   Ausnahme?   Vielleicht   nicht   in   Niedersachsen.  
DieLandesregierung hat Gefallen daran gefunden und möchte den Reformationstag zum alljährlichen
Feiertag machen. Das schmeckt nicht allen, vor allem die Wirtschaft hat Bedenken. Die drei
SuperintendentInnen in Alfeld, Elze und Hildesheim sind jedoch eindeutig dafür.
Ausschlaggebend sind die guten Erfahrungen aus 2017. „Landeskirchenweit waren unsere Kirchen
übervoll“, berichtet Katharina Henking, Superintendentin in Alfeld. In einigen Fällen so voll, dass
keine weiteren BesucherInnen mehr eingelassen wurden oder der Gottesdienst  wiederholt werden
musste. „Damit hatten wir nicht gerechnet“, räumt ihr Hildesheimer Kollege Mirko Peisert ein,
„da waren wir selbst zu kleingläubig“.

“Die Wucht des Jubiläums“ habe wohl sehr zum Erfolg beigetragen, vermutet Katharina Henking.
Allerdings sei der 31. Oktober ohnehin eine wichtige Wegmarke in der evangelischen Tradition:
„Wir haben eine große Resonanz und Akzeptanz für den Reformationstag. Das zieht sich durch
den   ganzen   Kirchenkreis,   von   Heinde   bis   Wetteborn.“   Ein   besonderes   Beispiel   sei   die
Veranstaltung „Katharina bittet zu Tisch“ in Alfeld, die jedes Jahr mehr Menschen anziehe, so
Henking.   Wenn   nun   ein   gesetzlicher   Feiertag   daraus   werden   sollte,   sei   es   natürlich   eine
Herausforderung an die evangelische Kirche, diesen Tag mit Inhalten zu füllen.

“Da habe ich keine Sorge, es gibt schon so viele gute Ideen“, meint Mirko Peisert. Auch Christian
Castel, Superintendent in Elze, ist optimistisch: „Ich glaube, wir haben uns im Jubiläumsjahr
qualifiziert,   diesen   Tag   zu   gestalten.“   Er   fügt   hinzu:   „Es   geht   ja   nicht   darum,   einen
Heldengedenktag für Luther zu veranstalten.“
Katharina Henking greift den Faden auf: „Unsere Aufgabe ist es, die Impulse der Reformation für
die   Gegenwart   fruchtbar   zu   machen.   Freiheit   und   Verantwortung,   lernen   und   bilden.“  
Die Reformation habe Themen aufgerufen, die heute, 500 Jahre danach, nichts von ihrer Bedeutung
verloren haben, sagt Mirko Peisert, und ergänzt die Liste um Sprache, Sozialgesetzgebung,
politisches System.

Er hebt einen weiteren Aspekt hervor: „Unsere Gesellschaft wandelt sich enorm. Umso wichtiger
wird die Frage, welche Werte sie tragen.“ Eine der Errungenschaft der Reformation sei „die
Entdeckung des Gewissens“ als Entscheidungsinstanz, betont Katharina Henking. Christian Castel
verdeutlicht:   „Freiheit   ist   in   unserer   Gesellschaft   fast   schon   eine   Monstranz.   Aber   ohne
Verantwortung kann Freiheit in die falsche Richtung gehen.“

“Es geht darum, einen Feiertag zu etablieren, der eine gesellschaftliche Relevanz hat“, fasst
Henking zusammen. Peisert nickt: „Deshalb ist es richtig, so einen Tag für alle zu feiern.“ Und zwar
ökumenisch, das sei für ihn selbstverständlich: „Ich würde den Tag nie in Abgrenzung zur
katholischen Kirche feiern.“ Das sieht Katharina Henking genauso: „Mir ist es wichtig, dass wir den
Reformationstag als einladende Kirche gestalten – mit Veranstaltungen, die die Menschen über die
Grenzen von Konfessionen und Religionen hinweg ansprechen.“
Geht das alles nicht auch ohne Feiertag? „Nein!“, entgegnet Katharina Henking: „Der Feiertag gibt
den Menschen die Zeit und den Raum, die guten Angebote der Kirche auch wahrzunehmen,
ausgeruht und fröhlich statt am Ende eines Acht-Stunden-Tages.“ Auch in der Kirche gibt es freilich
Kritiker. In Hildesheim beispielsweise fürchten einige Pastoren, dass die Tradition der Kita- und
Schulandachten leiden könnte. 2017 habe gezeigt, dass diese Sorgen unbegründet seien, sagt
Mirko Peisert: „Die Schulgottesdienste werden einfach einen Tag später gefeiert.“             

Bild:
Die SuperintendentInnen Mirko Peisert, Katharina Henking und Christian Castel – hier vor dem
Elzer Luther-Denkmal – befürworten die Pläne der Landesregierung, den Reformationstag zum
gesetzlichen Feiertag zu machen. Foto: Neite

Mirko Peisert, Katharina Henking und Christian Castel

SuperintendentInnen in Alfeld, Elze und Hildesheim sind für den Reformationstag als neuen Feiertag – für alle Menschen

Kultur & Kommunikation
www.kultundkom.net
Ralf Neite
Triftstr. 93
31137 Hildesheim
Fon 05121/878646,  Mail r.neite@kultundkom.net

Generationswechsel in der Kirche
Evangelische Gemeinden wählen am 11. März ihre Kirchenvorstände neu /
Erfolgreiche Kandidatensuche

Hildesheim/Alfeld/Elze. Mirko Peisert hatte ein bisschen schwarz gesehen. Der Hildesheimer
Superintendent   fürchtete,   dass   mehrere   Gemeinden   seines   Kirchenkreises   nicht   genug
KandidatInnen   für   die   bevorstehende   Kirchenvorstandswahl   finden   würden.  Auch   Katharina
Henking und Christian Castel in Alfeld und Elze waren besorgt. Doch am Sonntag ist die Frist zur
Kandidatensuche abgelaufen, und die SuperintendentInnen stellen erleichtert fest, dass es fast
überall funktioniert hat. Bis auf je eine Gemeinde in den Kirchenkreisen Hildesheim-Sarstedt und
Hildesheimer Land-Alfeld haben alle Gemeinden genug AspirantInnen für die Wahl am 11. März
zusammen.

Die Leitung der evangelischen Gemeinden wird zum großen Teil von ehrenamtlichen Kräften
getragen.   Hier   hat   ein   Generationswechsel   eingesetzt.   „Wir   werden   viele   hochverdiente,
langjährige Kirchenvorstände verabschieden. Das ist mir so geballt noch nicht begegnet“, erklärt
Katharina Henking die Situation. Ein großer Teil sei inzwischen Ende 60 oder über 70 Jahre alt und
wolle sich nicht für weitere sechs Jahre binden, ergänzt Christian Castel. „Von dieser Generation
haben viele gesagt: Jetzt müssen mal Jüngere ran.“

Die Jüngeren müssen allerdings erst einmal gefunden werden. „Sich zur Wahl zu stellen, ist ein
öffentliches Bekenntnis zur Kirche. Ich finde, das ist ganz hoch zu schätzen. Weil es nicht mehr
selbstverständlich ist“, betont Mirko Peisert. Sie habe hohen Respekt für die Gemeinden, die bis
zum Schluss – meist in persönlichen Gesprächen – alles daran gesetzt hätten, Menschen für die
Mitarbeit im Kirchenvorstand zu begeistern, sagt Katharina Henking.

Es hängt ja auch eine Menge davon ab; nicht zuletzt die Frage, ob eine Gemeinde selbstständig
bleiben kann. Kommen nicht genug Mitglieder für einen vollständigen Kirchenvorstand zusammen,
fehlt der Gemeinde eine Leitung. In dem Fall muss der Kirchenkreisvorstand eine Bevollmächtigte
einsetzen, die kommissarisch die Leitung übernimmt.

Ein Teil des Dilemmas, da sind sich die drei SuperintendentInnen einig, liegt im komplizierten und
veralteten Wahlgesetz der Landeskirche. „Das Wahlrecht entspricht nicht mehr der Realität“, sagt
Mirko Peisert, und Christian Castel formuliert prägnant: „Die Landeskirche ist in der Pflicht, es bis
zur nächsten Wahl 2024 zu überarbeiten.“ Katharina Henking hat gleich noch einen Arbeitsauftrag:
„Auch die Frage der Länge der Wahlperiode muss auf den Prüfstand.“

Nach der weitgehend erfolgreichen Kandidatensuche hoffen die drei SuperintendentInnen nun auf
eine gute Wahlbeteiligung am 11. März. Im Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld lag sie 2012
durchschnittlich bei 27,4 Prozent, in Hildesheim-Sarstedt bei 16,3 Prozent. In den Städten ist das
Interesse allgemein geringer. Außerdem wählen die Menschen aus, zu welcher Gemeinde sie
gehören wollen – es muss durchaus nicht die Kirche in der Nachbarschaft sein.

“In den kleinen Gemeinden ist das anderes, da ist die Identifikation mit dem Ort da, mit der Kirche
im Dorf“, beschreibt Mirko Peisert. Das trifft vor allem da zu, wo es allgemein eine gute
Ortsgemeinschaft gibt, hat Katharina Henking beobachtet: Wo eine starke Vernetzung und ein
gutes Klima herrscht, ist in der Regel auch das kirchliche Engagement groß. Ob Dorf oder
Großstadt, eins ist für Katharina Henking klar: „Mir ist es wichtig, dass die Menschen ihr Wahlrecht
wahrnehmen. Eine Gemeinde muss ihren Kirchenvorstand tragen und unterstützen, und das
beginnt beim Gang zur Wahl.“
Die Wahlbenachrichtigungskarten werden in diesen Tagen verteilt. Anders als bei einer politischen
Wahl hat die Landeskirche sie modern und bunt gestaltet – was dazu führt, dass einige
EmpfängerInnen sie erst einmal für Werbung gehalten haben. Wer in diesen Tagen Post von der
Kirche im Briefkasten hat, sollte genauer hinschauen.

 

Foto: Christian Castel, Katharina Henking und Mirko Peisert, die drei SuperintendentInnen in der
Region Hildesheim, freuen sich über die fast durchweg erfolgreiche Kandidatensuche. Foto: Neite

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Zahlen zur Kirchenvorstandswahl:
- In 106 Kirchengemeinden und 9 Kapellengemeinden werden Kirchenvorstände gewählt
- Rund 121.000 Wahlberechtigte gibt es insgesamt in den beiden Kirchenkreisen Hildesheimer
Land-Alfeld und Hildesheim-Sarstedt

- 546 Kirchen- und Kapellenvorsteher sind zu wählen
- Zusätzlich stoßen nach der Wahl noch 187 Kirchen- und Kapellenvorsteher hinzu, indem sie
berufen werden

- 151 Wahlbezirke sind gebildet worden
- Rund 1.100 Ehrenamtliche sind in den Wahlvorständen aktiv
- Die Wahlzeiten sind in den Gemeinden verschieden, aber die Wahllokale sind für mindestens
sechs Stunden geöffnet

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