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Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Diakonischen Werks feiert in Elze ihr 50-jähriges Bestehen

Ein reicher Schatz an Rat
Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Diakonischen Werks feiert in Elze ihr 50-jähriges Bestehen

Elze „Meine Eltern sind gerade in einem total schwierigen Alter.“ Diesen Satz habe er mal bei einer Beratungssitzung aus dem Mund einer 15-Jährigen gehört, erzählt Pastor Rainer Bugdahn, Leiter der Ehe- und Familienberatung der Landeskirche Hannovers. Er lächelt: „Familienberatung hat manchmal eben auch heitere Seiten.“ In den Reihen der Elzer Peter- und Paul-Kirche wird hörbar geschmunzelt. Die Anwesenden, die sich hier am Sonntagmorgen zu einem Festgottesdienst eingefunden haben, feiern das 50-jährige Jubiläum der Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Diakonischen Werks Hildesheim.

Zwar sind die Räumlichkeiten der Beratungsstelle direkt in Hildesheim angesiedelt – in der Klosterstraße bei St. Michaelis. Doch das siebenköpfige Team ist mit seinen Beratungsangeboten für den gesamten Landkreis da. „Wir freuen uns sehr, dass wir hier in  Elze feiern können“, strahlt Kornelia Becker, die Leiterin der Fachstelle in Hildesheim.

Seit 1967 ist die Ehe-, Familien- und Lebensberatung – kurz: EFL – Anlaufstelle für alle, die Probleme in der Partnerschaft oder Familie lösen möchten. „Unser Team beherbergt einen reichen Schatz an Fähigkeiten – von der Theologin bis zum Coach“, sagt Becker stolz. Die Mitarbeitenden der Beratungsstelle empfangen beim Gottesdienst in Elze Rosen und Segen von Superintendent Christian Castel persönlich. Diesem ist als Vorsitzenden des Kirchenkreisverbands Hildesheim, in dessen Trägerschaft das Diakonische Werk liegt, die Arbeit der EFL ein besonderes Anliegen.

Das Team der Beratungsstelle lässt sich jedoch keineswegs nur mit Dank überhäufen, sondern gestaltet den Jubiläumsgottesdienst auch selbst mit. So trägt Jutta Homey, die sich sonst um Verwaltungsangelegenheiten kümmert, einen Psalm vor. Und Christine Aden-Loest, die als Honorarkraft für die EFL tätig ist, verbindet einen humorvollen Einblick in die tägliche Beratungsarbeit mit theologischen Inhalten, indem sie ein erdachtes Beratungsgespräch beschreibt – die fiktive Klientin: Maria, die Probleme mit ihrem Sohn Jesus hat.

„Ihr nehmt euch die ganz schwierigen Fälle vor, was?“, grinst Rainer Bugdahn daraufhin. Und das ist im Prinzip auch so: Bei der EFL soll keiner ausgeschlossen sein, alle, die Beratung benötigen, sollen sie bekommen können. Als richtungsweisendes Motto für den Festgottesdienst – und die Arbeit in der Beratungsstelle – dient folgender Vers: „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.“ Sie wollen mit ihrer Arbeit in der Beratungsstelle etwas Wertvolles und Nützliches leisten. Die stellvertretende Landrätin Waltraud Friedemann drückt es in ihrem Grußwort so aus: „Im Prinzip die Welt verändern.“ Zumindest im Kleinen.

Janina Martens
 


Superintendent Christian Castel verteilte als Zeichen des Dankes Rosen an die Mitarbeitenden der Ehe-, Familien- und Lebensberatung. Foto: Privat
 

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Kornelia Becker leitet ein siebenköpfiges Team von SpezialistInnen. Foto: Dittrich

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"Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein" - Diakoniepastor Ralph-Ruprecht Bartels bei der Predigt. Foto: Dittrich

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